SCHÖN WAR´S!

Viele von Ihnen haben die Reise auf das Land aus Berlin, Potsdam, Schwerin, Hamburg und natürlich auch aus den Prignitzer Metropolen: Perleberg, Wittenberge, Putlitz und selbstverständlich auch direkt aus dem ländlichen Umkreis auf sich genommen. (Bestimmt habe ich Orte vergessen, man möge es mir nachsehen…)
Städter treffen auf Dörfler – treffen auf Städter.
Ich danke für die anregenden Gespräche, die wunderbaren Begegnungen und vor allem für Ihre Offenheit und das Interesse.

Und für die Souvenirjäger und Sammler unter Ihnen: Schauen Sie doch unter unserer Rubrik: Verkauf nach. Dort finden Sie die Bilder aus der „Edition der Stumme Film“ im Angebot.

 M E T R O P O L I S

Die neue Stadt im Expressionismus

Architektur von Hoffnung und Angst

Das K U N S T H A U S  K I R S C H B L UE TH E wird zu Pfingsten die Idee der Stadt auf das Land bringen.

Welche Hoffnungen, Wünsche und Ängste verbanden die Expressionisten mit dem Aufbruch in die moderne Stadt?

Fritz Lang hat in seinem wegweisenden Film M E T R O P O L I S den Zeitgeist der Zwanziger Jahre eingefangen und eine Ästhetik geschaffen, die bis heute wegweisend ist. Die Urbanisierung, die in den USA begann und sich in Deutschland verbreitete, war von Hoffnung und Ängsten der Menschen geprägt. Diese Zukunftsvision greift Fritz Lang in Metropolis auf.

Ähnliches kann man im Zeitalter der digitalen Revolution nachempfinden: große Hoffnung auf eine Zukunft, die ein weltumspannendes Netz verspricht, gepaart mit der Angst sich in diesem zu verfangen.

Das Kunsthaus Kirschbluethe dreht die Uhr um hundert Jahre zurück und bietet dem Besucher einen Einblick in die Visionen: Dystopie versus Utopie einer Zeit, die genauso atemlos und fragend ist, wie die heutige.